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Fr 22.03.2019
Hafenklang | Konzert

Solikonzert für den Otzenbunker
Die Handlung
Clara Bow
Küken
Frank Spilker
Die Cigaretten
Philistines
Swutscher

OTZENBUNKER BLEIBT!
HAMBURG BRAUCHT PROBERÄUME
Am 27. November 2018 hat die Musikstadt Hamburg einen herben Verlust erlitten:
Mit der Stillegung des Musikbunkers in der Otzenstraße in St. Pauli an diesem
Tag sind 40 Proberäume verloren gegangen. Damit stehen über 120 Bands auf
der Straße, in einer Stadt, in der Proberäume sowieso Mangelware sind. Vor allem
zentral gelegene.
Hamburg rühmt sich gerne seiner Musikfestivals und einer Musikszene, die seit Jahren
Top-Acts hervorbringt. Das ist nicht genug! Hamburg muss seine Musikszene endlich
aktiv fördern! Und dazu gehören ausreichend bezahlbare Proberäume im gesamten
Stadtgebiet, aber vor allem in innenstadtnahen Szenevierteln, wo viele Kreative leb
-
en und arbeiten – und erst recht in St. Pauli, wo viele bekannte Hamburger Bands im
Otzenbunker begonnen haben.
Wenn der keinen ausreichenden Lärmschutz hat, so wie jetzt von der Bauprüfung
des Bezirks Mitte festgestellt, muss das Problem behoben werden! Die Lärm
-
schutzsanierung eines Musikbunkers ist kein Hexenwerk und in etlichen anderen
Stadtteilen gelungen.
Sollte der Eigentümer die Sanierung nicht vornehmen wollen, muss die Stadt den
Bunker kaufen und wieder betriebsfähig machen. Für eine Stadt, die Geld für den
Bau der Elbphilharmonie aufbringen konnte, sollte dies ein Klacks sein.
Den Otzenbunker als Musikbunker aufzugeben, ist völlig inakzeptabel.
Die Musiker*innen des Otzenbunkers brauchen derweil bezahlbare Ersatzräume.
Nicht irgendwo in der Peripherie wie z.
B. in Wedel, sondern hier in der Stadt. Es
gibt im Stadtgebiet genug leerstehende städtische Gebäude, die als Proberäume
genutzt werden könnten.
Und unabhängig davon, ob der Eigentümer oder die Stadt in Eigenregie den
Otzenbunker sanieren: Alle Musiker*innen müssen ein Rückkehrrecht verbindlich
zugesichert bekommen.
Aber – und das ist nicht zuletzt wichtig – es geht nicht nur um hunderte
Musiker*innen, von denen einige mit den stillgelegten Proberäumen sogar ihren
Arbeitsplatz verloren haben. Es geht um die Musikstadt Hamburg: Die braucht
mehr bezahlbare Proberäume für all die jungen Bands, die nachkommen. Ohne
Nachwuchsmusiker*innen, die sich uneingeschränkt ausprobieren können, wird es
in dieser Stadt keine neuen und herausragenden Musiker*innen mehr geben.
Dann spielt die Musik der Zukunft in Berlin, Leipzig und
anderswo – aber ganz sicher nicht mehr in Hamburg.

Eintritt VVK: 9.40 €
 | Open: 19:00 | Start: 20:00
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