"Nur für den Dienstgebrauch" : Rechter Terror und die GeheimdiensteZweiter Teiler der Reihe: Blut & Boden, Bomben und Behörden'versagen' - 15 Jahre Selbstenttarnung des NSU. 25 Jahre rassistischer Mord an Süleman Taşköprü.
"Nur für den Dienstgebrauch" : Rechter Terror und die GeheimdiensteZweiter Teiler der Reihe: Blut & Boden, Bomben und Behörden'versagen' - 15 Jahre Selbstenttarnung des NSU. 25 Jahre rassistischer Mord an Süleman Taşköprü.
Die zweite Veranstaltung befasst sich thematisch mit der Rolle der bundesdeutschen Geheimdienste. Der Journalist und Historiker Friedrich Burschel geht dabei verschiedenen Fragestellungen nach, die sowohl den NSU-Komplex im Speziellen als auch ‚Sicherheitsbehörden‘ und Geheimdienste im Allgemeinen betreffen. Sie beleuchtet die hoch problematische Geschichte der BRD-Inlandsgeheimdienste und insbesondere deren Verstrickungen in den NSU-Komplex. Die massive Platzierung von Informant*innen in der Neonaziszene sowie die Manöver der Vertuschung bei der versuchten Aufklärung der NSU-Morde durch diese Dienste (‚Operation Konfetti‘) sind dabei wesentlich.
Herausgestellt wird zudem, welche Aspekte der Aufklärung des NSU-Komplexes offen blieben und warum es sich ‚lohnt‘ auch nach vielen Jahren an diesen Fragen dran zu bleiben. Darüber hinaus wird diskutiert, warum der Inlandsgeheimdienst trotz eines der größten sicherheitspolitischen Skandale in der BRD weiter fest im Sattel sitzt und sogar Kapital aus seinem skandalösen Vorgehen ziehen konnte.



